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Wir bieten Hochzeitsfotografie in Bonn, in Köln, in Düsseldorf, im ganzen Ruhrgebiet, im Rheinland und ganz Deutschland an. Wir sind 2 Hochzeitsfotografen und arbeiten immer als Team, wenn wir Eure Hochzeitsbilder machen.

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Duzen und Siezen — Eine Frage des Respekts?
Duzen und Siezen in der Hochzeitsfotografie

Deutschland ist gespalten. Der deutschen Sprache sei Dank wird es immer eine Diskussion über unser geliebtes Duzen und Siezen geben. Dieses Thema beschäftigt natürlich auch uns Hochzeitsfotografen. Es ist tatsächlich häufig eine Frage der persönlichen Philosophie, ob einem das „Du“ oder das „Sie“ lieber und angenehmer ist. Meine Frau und ich haben uns bei unserer Homepage dem „Du“ verschrieben und möchten dies auch ein wenig beschreiben.

Für lange Jahre haben wir beide als Lehrer in der Erwachsenenbildung gearbeitet. In diesem Beruf ist eine professionelle Distanz unerlässlich. Nicht etwa, „um den Lehrer heraushängen“ zu lassen, sondern um sich in einer Unterrichtssituation zu positionieren. Ein „Du“ kommt bei uns in der Erwachsenenbildung sehr selten vor und wenn, dann meistens nach Beendigung des Kurses. Allerdings ist ein „Sie“ kein Hindernis trotzdem ein gutes persönliches Verhältnis aufzubauen und herzlich miteinander um zu gehen. Unserer Meinung nach ist eine gewisse Distanz durch Sprache jedoch vorhanden. In vielen Situationen ist dies wichtig und angebracht.

Bei der Hochzeitsfotografie allerdings finden wir die Angelegenheit schwieriger. Hier wird die Frage nach Duzen und Siezen mit der Emotion des Tages aufgeladen. Wir haben uns daher für das „Du“ entschieden. Auch von Beginn an auf unserer Homepage. Wir möchten niemanden damit vor den Kopf stoßen und hoffen unsere Gründe sind nachvollziehbar.

Warum Duzen wir also…

Der Hochzeitstag ist ein extremer Moment für das Brautpaar. Der Tag ist vollgeladen mit Emotionen, die selten übertroffen werden. Wenn wir als Hochzeitsfotografen für eine Hochzeit angefragt und eingeladen werden, dann ist es unsere Aufgabe diese Emotionen schön und vor allem glaubhaft und authentisch aufzunehmen. Um dies zu schaffen, versuchen wir ab dem ersten Gespräch eine persönliche, freundschaftliche Atmosphäre zu unseren Brautpaaren aufzubauen. Wir werden viel miteinander lachen und uns erstmal gut unterhalten. Dieser persönliche Bezug ist uns sehr wichtig, da er der Dreh- und Angelpunkt eines entspannten Teams aus Brautpaar und Fotografen ist. In dieser Situation würde das „Sie“ für uns wieder wie eine kleine Barriere wirken. Jedes Mal, wenn wir die Brautleute siezen, holen wir sie wieder ein Stück aus der Emotionalität des Tages heraus. Das „Sie“ zwischen Fotograf und Paar gibt der Hochzeitsfotografie etwas bürokratisch-formelles, was unserer Arbeitsweise und unseren Ziel entgegen wirken würde.

Wir haben uns also für das „Du“ entschieden, um die intime und unheimlich persönliche Arbeit des Hochzeitsfotografen zu unterstützen und nicht durch sprachliche Distanz zu stören. Wenn unsere Brautpaare auf ein „Sie“ bestehen, werden wir natürlich gerne darauf eingehen. Passiert ist dies aber bis jetzt noch nicht 🙂

Falls Ihr/Sie Fragen und Anregungen haben/habt, schreibt uns gerne einen Kommentar, oder einfach eine Email.

Vielen Dank für Eure Zeit!

Eure Monia und Paul

 

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