Einfühlsame Hochzeitsfotografie

 

ein Video welches zeigt wie es nicht geht und unsere Schlussfolgerung daraus

Was bedeutet einfühlsame Hochzeitsfotografie? Vor kurzem hat mich ein befreundeter Fotograf auf diesen Beitrag hingewiesen: http://petapixel.com/2013/12/02/video-please-dont-next-time-shoot-wedding/ hier seht ihr, wie es nicht sein sollte.

In diesem englischen Bericht wird gezeigt, wie sich zwei Hochzeitsfotografen bei der Trauung in Position gebracht haben, um gute Bilder zu bekommen. Das Video aus diesem Beitrag ist zwar etwas älter, aber ein Mahnmal für das, was ein Hochzeitsfotograf, oder auch eine Hochzeitsfotografin, auf keinen Fall bei einer Zeremonie tun sollten. Wie Lava sollen das Brautpaar betrachtet werden. Gehst Du zu nah heran, verbrennst Du Dich. Der bleibende Eindruck, wie Kollegen die Hochzeitsfotografie auf die Spitze treiben können, hat mich dazu veranlasst, kurz über unsere Erfahrungen und Arbeitsweisen bei standesamtlichen und kirchlichen Trauungen zu berichten.

Fotos von der Trauung sind für jedes Brautpaar wichtig. Ein gutes Bild vom Kuss, vom Anstecken der Ringe, vom zärtlichen Händchen-halten, oder von den aufgeregten Eltern sagt mehr als tausend Worte. Wie dieses Bild erreicht wird, ist jedoch eine Frage der, nunja, Empathie. Der Hochzeitsfotograf ist in unseren Augen das unaufällige, hochtechnisierte, graue Mäuschen im Hintergrund. Wir sind im besten Fall der Schatten an der Wand. Richtig ist es, wenn keiner merkt, dass Fotos gemacht werden und doch alle Facetten der Hochzeit in den Kasten kommen. Ich hatte mal einen Ausspruch gehört, der die Aufgabe des Fotografen recht gut für mich beschreibt: „Sei nie zu sehen und das überall gleichzeitig!“

Wir sprechen ja viel von den Emotionen in Hochzeitsbildern, doch wenn der Fotograf aber den EINEN Moment zerstört, um die Situation sprichwörtlich in das Bild zu prügeln, wird auch das schönste Hochzeitsfoto den bitteren Beigeschmack nicht ändern können, dass der Fotograf sich „unglücklich“ verhalten hat. Eine solches Auftreten und das zuvor angesprochene Video widerspricht komplett der Hochzeitsfotografie-Philosophie von meiner Frau und mir. Wir sind im Hintergrund, wir versuchen der Schatten an der Wand zu sein. Manchmal ist es nötig in den Vordergrund zu treten, für eine bestimmte Pose beim Paarshooting, oder etwas Anregung für ein schönes Gruppenbild. Wenn dies geschehen muss, dann aber immer mit Feingefühl und viel Empathie für die Situation.

Bei der Zeremonie fotografieren wir aus respektvollem Abstand, den unsere Teleobjektive überwinden können. Dafür haben wir ja die Technik.  Mit einem 200mm Tele-Objektiv kann man einige! Meter überbrücken ;).

Falls euch dieses Video also abgeschreckt hat, seid ihr bei uns goldrichtig. Egal ob in Bonn, Köln, Düsseldorf oder sonstwo, wir werden als Hochzeitsfotograf und Fotografin immer Respekt vor eurer Privatsphäre haben und alles vorher mit euch ab- und besprechen.


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